VaultIt
Bald bei Google Play
← Alle Beiträge

Android-Handy vor dem Verkauf löschen: So geht's

Um ein Android-Handy vor dem Verkauf zu löschen, sicherst du, was du behalten möchtest, entfernst dein Google-Konto, nimmst SIM-Karte und SD-Karte heraus und setzt das Handy dann in den Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurück. Die Reihenfolge zählt: Das Konto muss vor dem Zurücksetzen entfernt werden, sonst kann der Käufer ausgesperrt sein. Hier die kurze Checkliste.

1. Sichern, auch was Backups auslassen

Laut Google löscht ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen deine Daten vom Handy. Daten in deinem Google-Konto können zurückkommen, Apps und deren Daten werden aber deinstalliert. Stelle also zuerst sicher, dass deine Daten im Konto liegen. (Google: Android-Gerät zurücksetzen)

Prüfe, was meist zurückbleibt:

2. Google-Konto entfernen

Der Geräteschutz von Google (auch Factory Reset Protection genannt) verlangt nach dem Zurücksetzen von der nächsten Person die alte Displaysperre oder das Passwort des Google-Kontos. Kann sie das nicht angeben, kann sie das Gerät laut Google gar nicht nutzen. Um den Schutz zu beenden, entferne dein Google-Konto vor dem Zurücksetzen vom Handy. (Google: Unbefugte Nutzung deines Geräts verhindern)

Melde dich bei einem Samsung auch von deinem Samsung Account ab. Dafür ist eine Internetverbindung nötig, und das Zurücksetzen fragt nach dem Kontopasswort, wenn du noch angemeldet bist.

3. SIM-Karte und SD-Karte entfernen

Nimm die SIM-Karte heraus. Laut Samsung löscht ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen keine Daten auf einer SD-Karte. Die Karte muss also mit dir das Handy verlassen oder separat gelöscht werden. Ist die Karte verschlüsselt, solltest du sie laut Samsung vor dem Zurücksetzen entschlüsseln. (Samsung: Factory reset)

4. Auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Lade das Handy auf mehr als 70 Prozent und verbinde es mit dem WLAN, wie Google rät. Das Zurücksetzen kann bis zu einer Stunde dauern.

Die Menünamen unterscheiden sich je nach Marke und Version.

Reicht das Zurücksetzen aus?

Bei einem aktuellen Handy ist ein normales Zurücksetzen der übliche Weg. Laut Android-Dokumentation muss jedes Gerät, das mit Android 10 oder neuer erschienen ist, die dateibasierte Verschlüsselung nutzen. Der Speicher ist also vom ersten Start an verschlüsselt. Die Seiten von Google erklären nicht genau, wie ein Zurücksetzen die Schlüssel zerstört. Das ist also die Überlegung hinter dem Rat, kein Zitat von Google. Handys, die von Android 9 oder älter aktualisiert wurden, können abweichen. (Android: Dateibasierte Verschlüsselung)

5. Nach dem Zurücksetzen prüfen

Vorher das Tresor-Backup exportieren

Nutzt du eine Tresor-App, bedenke: Ein Zurücksetzen löscht auch sie. In VaultIt ist der Tresor mit AES-256-GCM auf dem Gerät verschlüsselt, und Deinstallieren oder Löschen der Daten entfernt ihn. Nur ein Backup außerhalb des Handys überlebt. Exportiere vor dem Zurücksetzen die verschlüsselte Backup-Datei und speichere sie an einem anderen Ort als auf diesem Handy. Auf dem neuen Handy stellst du aus dieser Datei wieder her. Niemand kann dein Muster zurücksetzen, bewahre daher auch die Wiederherstellungsphrase aus 12 Wörtern auf.

Quellen

Kurze Antworten

Wie lösche ich mein Android-Handy vor dem Verkauf? Sichere die Daten, entferne dein Google-Konto, nimm SIM-Karte und SD-Karte heraus und nutze dann das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen in den Einstellungen.

Muss ich zuerst mein Google-Konto entfernen? Ja. Sonst kann der Geräteschutz den Käufer nach dem Zurücksetzen aussperren.

Löscht das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen alles? Es löscht den Speicher des Handys, aber nicht eine SD-Karte. Nimm die Karte heraus und behalte oder lösche sie selbst.

Überleben meine versteckten Fotos das Zurücksetzen? Nur wenn sie gesichert wurden. Elemente im Gesperrten Ordner ohne Backup werden gelöscht, ebenso jeder Tresor, der auf dem Handy liegt.